Workload

Letzte Änderung: 15.01.2018 - 15:35

Der Workload bezeichnet den Arbeitsaufwand, den ein/e Studierende/r für ihr bzw. sein Studium aufwenden muss. Hierzu gehört neben der Zeit, die für den Besuch von Lehrveranstaltungen aufgewandt wird, auch die Zeit für die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes (Präsenz- und Selbststudium), der Prüfungsaufwand und die Prüfungsvorbereitungen einschließlich Abschluss- und Studienarbeiten sowie ggf. Praktika.

Die Maßeinheit des Workloads sind Leistungspunkte, Kreditpunkte bzw. ECTS-Punkte. Für eine Arbeitsbelastung von 25-30 Stunden wird ein Leistungspunkt vergeben. Üblichweise werden in Deutschland für einen Leistungspunkt 30 Stunden Workload angesetzt.

Insgesamt müssen für einen Bachelorstudiengang mindestens 180 Leistungspunkte und für den Masterabschluss – unter Einbezug des vorangegangenen Studiums (in der Regel der Bachelor) – 300 Leistungspunkte nachgewiesen werden.

Bei einem Vollzeitstudium liegt damit die Arbeitsbelastung im Durchschnitt für einen Studierenden bei 32-39 Stunden pro Woche (bei 46 „Studienwochen“ im Jahr).

Bei der Akkreditierung ist die Studierbarkeit des Studiums unter der Berücksichtigung der Arbeitsbelastung der Studierenden nachvollziehbar darzulegen.

Ansprechpartner/innen

Dez. 1, Abt. 1, Susanne Lippold, Fon: 27719

Grundlagendokumente

Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen. Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010

Auslegungshinweise zu den Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen vom 04.02.2011. Handreichung des Hochschulausschusses der Kultusministerkonferenz vom 25.03.2011

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